Mehrfamilienhaus in Bonn

Beim Entwurf des zweigeschossigen Mehrfamilienhauses wurden verschiedene Baustoffe und Tragwerkselemente kombiniert. Die Außenwände des zum Teil als Tiefgarage genutzten Kellergeschosses wurden aus Fertigteil-Elementwänden hergestellt, das Erd- und Obergeschoss in Massivbauweise mit monolithischem Außenmauerwerk.

Im Staffelgeschoss fiel die Wahl auf den Baustoff Holz. Aufgrund seines geringen Gewichts konnten wir so die Lasten auf die darunterliegende Decke verringern und auch die Standsicherheit des Gebäudes im Erdbebenfall gewährleisten.

Aufstockung eines Anbaus

Der Bauherr trat an uns heran mit dem Wunsch, sein bestehendes historisches Gebäude aus Sichtziegelmauerwerk auf dem rückwärtigen Gebäudeteil zu erweitern. Die planerische Aufgabe war es, einen Grundriss zu finden, der sowohl den Wünschen des Bauherrn an eine lichtdurchflutete Bibliothek als auch den baurechtlichen Einschränkungen durch die Nachbarbebauung genügte.
Das Gebäude wurde durch einen „freischwebenden“ Anbau in Holzständerbauweise mit einer Holzverschalung ergänzt, der sich vom Bestand abhebt, ohne dabei in seinem Erscheinungsbild zu dominieren.

Holzbau

Holz ist seit Jahrhunderten der Baustoff Nummer Eins. Gerade und gekrümmte Brettschichtholzträger sowie Fachwerk- und Vollwandträger sind im heutigen ingenieurmäßigen Holzbau die Tragwerke, die eine Vielzahl von Konstruktionen ermöglichen.
Produktion und Verarbeitung des Rohstoffes Holz sind in ihrem Energieverbrauch günstiger als bei anderen Baustoffen. Holz wächst nach und bleibt uns erhalten, wenn wir darauf achten. Es zeichnet sich als Baustoff aus, da es im Vergleich zu Stahlbeton oder Stahl mit niedrigem Eigengewicht große Lasten tragen kann.
Im Laufe der Jahrhunderte wurden Verbindungsmittel entwickelt, die dem Planer große Freiheit in der Gestaltung bieten. Obwohl Holzbauteile aus brennbaren Material bestehen, bieten sie eine bemerkenswert hohe Feuerwiderstandsfähigkeit.

Erweiterung Wohnhaus in Holzständerbauweise

Ein altes Fachwerkhaus wurde modernisiert und durch einen 2-geschossigen Anbau in Holzständerbauweise erweitert, welcher noch eine weitere Wohneinheit beinhaltet.
Durch die Bauweise in Holz konnte ein hoher Vorfertigungsgrad erreicht werden. Durch diesen wurde die Bauzeit um mehr als zwei Monate verkürzt. Auch konnten in der Holzbauweise die Anforderungen an den Schall- und Brandschutz erfüllt werden, um so einen hochwertigen Wohnraum zu schaffen.

Umbau Wohnhaus in Holzlar

Das Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses sollte nach Vorstellung der Bauherrin um eine Wohneinheit erweitert werden. Zusammen mit ihr planten wir zunächst mehrere Varianten einer möglichen Nutzung. Mit Hilfe dieser verschiedenen Grundrissvarianten haben wir die optimale Wohnungsnutzung gefunden.

Durch den Ausbau des Dachgeschosses sollte dem Wohnhaus ein neues modernes Fassadenbild gegeben werden. Das Gebäude wurde auf den Standard KfW-Effizienzhaus 100 gebracht.

Sanierung Baudenkmal Haus im Turm

Der historische Gebäudekomplex im Zentrum Rhöndorfs geht in Teilen bis in das 17. Jahrhundert zurück. Das Haus wurde nach den Wünschen des Bauherrn in Büroflächen und ein Restaurant umgebaut. Innerhalb des Gebäudes erfolgten kleinere Umbauten.

Neu errichtet wurde ein architektonisch anspruchsvoller Treppenturm, der die historischen Gewölbe in dem bis zu 5m tiefen Keller mit dem Dachgeschoss verbindet. Hier haben wir unser Wissen im Bereich der Unterfangung von Bestandsgebäuden angewandt.

Ausbau Dachgeschoss Bonn Oberkassel

Der Entwurf für den Ausbau des Dachgeschosses sah den Bau dreier Gauben sowie einer Loggia vor. Der Zugang zu der neu gewonnenen Wohnung sollte durch eine Außentreppe erfolgen. Es handelt sich bei dem Objekt um ein Einfamilienhaus aus dem Jahr 1954. Die angenommenen Belastungen in der alten Statik sahen keinen Ausbau (Einbau leichter Trennwände etc.) vor, da das Dachgeschoss damals nur als Wäscheboden genutzt werden sollte.

Die statischen Reserven in der Decke betrugen 1-2%, was eine neue Belastung durch den Ausbau verhinderte. Um trotzdem den Einbau von Trennwänden sowie von erforderlichen Stützen für die Loggia und die Gauben zu gewährleisten, mussten wir auf zusätzliche Hilfskonstruktionen zurückgreifen.
Eine zusätzliche Decke (z.B. Holzbalkendecke) über der vorhandenen Decke, die die Lasten hätte aufnehmen können, schied aus. Dadurch hätten die genehmigten maximalen Höhen nicht eingehalten werden können. Die hieraus resultierenden Mehrbelastungen für das darunter liegende Mauerwerk wären ebenfalls zu hoch gewesen. Als ein weiteres Problem stellte sich der im ganzen Dachbereich rundlaufende Überzug dar.

Um die zusätzlichen Lasten aus dem Ausbau aufnehmen zu können, sind zwei Stahlträger in die Dachfläche eingezogen worden. Durch die Aufdopplung der Sparren und das Anbringen einer Wärmedämmung erhöhte sich die Belastung der Mittelpfette. Diese wurde daher verstärkt, die daraus resultierenden Auflagerkräfte konnten jedoch nicht mehr durch die vorhanden Holzstützen aufgenommen werden. Die Mittelpfette wurde deshalb ebenfalls an den beiden Stahlträgern aufgehängt. Hierdurch entfielen auch die Zwangspunkte für den Innenausbau durch die Stützen. So hängen an den Stahlträgern die Mittelpfetten, die leichten Trennwände sowie die Teile der Loggia.

Die Auflagerkräfte der Stahlträger konnten durch die Außenwände aufgenommen werden; hierfür mussten nur geringfügige Verstärkungen eingebaut werden. Die Konstruktion der Auflagerpunkte musste die vorhandenen Überzüge überbrücken, um die Horizontalkräfte in die Decke zu leiten.

Sanierung Gründerzeithaus Bonn

Der Bauherr plante die Renovierung des Obergeschosses und den Ausbau des Dachgeschosses. Das Dachgeschoss wurde als Galeriegeschoss mit dem Obergschoss verbunden und durch eine moderne Dachgaube und Terrasse erweitert. Ein großzügiges Lichtband gibt der Wohnung jetzt eine helle Freundlichkeit.
Brandschutz und Denkmalschutz standen bei der Planung im Vordergrund. Unser Büro begleitete das Bauvorhaben während der Bausausführung und überwachte die Ausführung der Konstruktion.

Umbau und Erweiterung Mehrfamilienhaus

Die Bauherren traten mit dem Wunsch an unser Büro heran, ein bestehendes Zweifamilienhaus in direkter Rheinlage in Königswinter-Dollendorf zu einem Dreifamilienhaus umzubauen.
Wir haben das Gebäude an beiden Giebelseiten erweitert und das Dachgeschoss in Holzständerbauweise aufgestockt. Zum Rhein hin wurde das Haus durch große Fenster geöffnet.
Darüber hinaus haben wir den KfW-70-Standard erfüllt.