Mehrfamilienhaus in Bonn

Beim Entwurf des zweigeschossigen Mehrfamilienhauses wurden verschiedene Baustoffe und Tragwerkselemente kombiniert. Die Außenwände des zum Teil als Tiefgarage genutzten Kellergeschosses wurden aus Fertigteil-Elementwänden hergestellt, das Erd- und Obergeschoss in Massivbauweise mit monolithischem Außenmauerwerk.

Im Staffelgeschoss fiel die Wahl auf den Baustoff Holz. Aufgrund seines geringen Gewichts konnten wir so die Lasten auf die darunterliegende Decke verringern und auch die Standsicherheit des Gebäudes im Erdbebenfall gewährleisten.

Hallen in Stahlbeton- und Stahlbauweise

Eine Vielzahl von Stahlhallen und Gewerbebauten wurde und wird mit unserer Hilfe errichtet – beispielsweise das Fahrbahndach (ca. 25 x 11 m) und die Erweiterung eines Autohauses.

Beispiel Halle in Meckenheim
Der Bauherr plante eine Lager- und Logistikhalle. Diese sollte die Möglichkeit einer späteren Erweiterung bieten. Dies geschieht durch längs- und querseitigen Anbau gleichartiger Hallen.
Die maximale Ausbaustufe bietet die vierfache Größe der ursprünglichen Halle. Die Halle wurde mit Stahlbeton-
Fertigteilbindern und Stützen errichtet, welche in örtliche Köcherfundamente eingespannt wurden. Die Wände wurden aus Isopaneel ausgeführt, das Dach als gedämmtes Trapezblechdach. Der Baustoff wurde gewählt, um die Brandschutzanforderungen auch nach der möglichen Erweiterung zu erfüllen.

Neubau Mehrfamilienwohnhaus in Köln-Wahn

Das Mehrfamilienhaus besteht aus 2 Gebäudeteilen mit insgesamt 26 Wohneinheiten, Garagen und offenen Stellplätzen. Es wurde in massiver Bauweise errichtet.
Über eine Durchfahrt sind bestehende Gebäude hinter der Bebauung erschlossen und mussten auch während der Baumaßnahme erreichbar bleiben. Zusammen mit dem Bauherrn – selbst Bauunternehmer – haben wir die wirtschaftlichste Lösung gesucht. So wurden im großen Umfang Filigran- und Fertigelemente verbaut.

Neubau Kindertagesstätte Röttgen

Der Kindergarten der katholischen Gemeinde Röttgen wurde durch einen Neubau ersetzt. Der bestehende Pfarrsaal wurde in die Anlage integriert. Durch die enge planerische Zusammenarbeit zwischen Architektur, Statik und Gebäudetechnik konnte der Gemeinde ein modernes Gebäude kostensicher und fristgerecht übergeben werden.

Kindertagesstätten in Frechen

Für die Stadt Frechen haben wir bereits die dritte Kindertagesstätte in Holzständerbauweise errichtet.

Unser Augenmerk lag hier in der Nutzung ökologischer Baustoffe und der Unterschreitung des Niedrigenergiestandards. In enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn wurden die möglichen Aufbauten der Bauteile durchgeplant, um eine kostengünstige Lösung für die verschiedenen Anforderungen an das Gebäude zu erreichen.

Einfamilienhaus St. Peter, Schweiz

Im Arosatal im Kanton Graubünden (Schweiz) plante die Bauherrin den Bau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung an einem steilen Südhang. Die starke Neigung des Geländes erforderte eine besondere Planung durch unser Büro: Die Baugrube wurde durch eine spezielle Vernagelung der Böschung gesichert, sodass das Gebäude, welches sich talseits über fünf und hangseits über anderthalb Ebenen erstreckt, sicher errichtet werden konnte. Die unteren drei Ebenen aus Garage, Keller und Einliegerwohnung wurden massiv ausgeführt, das Ober- und Dachgeschoss in traditioneller Holzblockhausbauweise. So konnten wir der Bauherrin ein für die Region typisches, aber zugleich modernes Wohnhaus erstellen.

Praxiszentrum Marienhospital

Das Krankenhaus in Erftstadt wurde um ein dreigeschossiges Ärztehaus mit einer Fläche von 1.400 qm erweitert. Der Bauherr wünschte möglichst große Spannweiten, um eine individuelle Nutzung der einzelnen Geschosse zu erreichen. Die Aufteilung der Geschosse in Trockenbauweise erlaubt bei einem Mieterwechsel eine schnelle und kostengünstige Änderung der Geschossflächen. In Zusammenarbeit mit dem Architekten konnte unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen an die Nutzung und die Erdbebensicherheit ein offener, lichtdurchfluteter Grundriss gefunden werden. Die enge Kooperation der einzelnen Fachplaner schon zu Beginn der Planung führte zu einer effektiven und kostensparenden Konstruktion.

Bürogebäude mit Lagerhalle

Der Bauherr wünschte von uns die Planung eines neuen Bürogebäudes mit Betriebswohnung und einer Halle für seinen Gartenbaubetrieb. Im Vorfeld berieten wir den Bauherrn bereits bei der Suche nach einem passenden Grundstück. Gemeinsam entwarfen wir ein Bürogebäude, das den Wünschen des Bauherrn nach kostengünstigen, aber auch repräsentativen Büroflächen entsprach. Das Gebäude sollte einen prägnanten Wiedererkennungseffekt für die Firma haben. Neben den planerischen Leistungen wurde die Ausschreibung für die Bauleistungen erstellt und durch unser Büro überwacht.

Doppelhaushälfte Vilich-Müldorf

Der Bauherr hatte sich von seiner Schwester eine architektonisch anspruchsvolle Doppelhaushälfte in Vilich-Müldorf entwerfen lassen. Da diese als Architektin in der Schweiz tätig ist, waren sie auf der Suche nach einem Statikbüro, das neben der Tragwerksplanung auch die Objektüberwachung und Kontrolle der Arbeiten übernehmen konnte. Durch einen ständigen Austausch des Bautenstandes mit der Architektin in der Schweiz konnte der Entwurf reibungsfrei umgesetzt werden.

Einfamilienhaus Jagdweg

Das moderne Einfamilienhaus besteht aus Kalksandsteinen mit Massivdecken. Die sehr individuelle und freie Raumaufteilung der einzelnen Geschosse erlaubte keine Planung durchgehender tragender Wände. Daher haben wir die einzelnen Decken aufgrund ihrer komplexen Geometrie mit Hilfe von finiten Elementen (ein modernes Berechnungsverfahren im Ingenieurwesen) gerechnet.

Der Wunsch nach geringen Deckenstärken forderte eine sorgfältige Wahl der tragenden Wände, um die Querkraft (Schub) in den einzelnen Decken gering zu halten. Die Anordnung teurer Querkraftbewehrung sollte auf ein geringes Maß beschränkt werden.

Für die Vorbemessung der Konstruktion wurde das Programm GEO der Friedrich + Lochner GmbH zu Hilfe genommen. Dieses ermöglicht eine schnelle Betrachtung der Kraftverläufe und Vordimensionierung eines Objektes. So konnten wir die Anzahl der tragenden Wände optimieren: sehr zur Freude des Planers, denn durch die verringerten Wandstärken wurde Fläche gewonnen und Material eingespart.